Sonographie
Die Sonographie als bildgebende Methode zur Untersuchung des Stütz- und Bewegungsapparates hat sich durch die technische Entwicklung moderner Ultraschallgeräte weit etabliert.
Insbesondere die sonographische Untersuchung der Neugeborenenhüfte zum Ausschluss einer mangelhaft angelegten Hüftgelenkspfanne (Dysplasie) gehört heute zu den Routineunter-suchungen.
Durch die immer bessere Auflösung der Geräte lassen sich mittlerweile auch an anderen Gelenken und sogar an der Wirbelsäule, zumindest für den erfahrenen und geübten Untersucher, Strukturen und Erkrankungsmuster erkennen. Durch die Möglichkeit, die Gelenke in der Bewegung zu untersuchen, hat die Sonographie gegenüber der Kernspintomographie (MRT) sogar Vorteile.
Gerade aber die Säuglings-Hüft-Untersuchung zählt in der Vorsorge als eine wichtige Diagnostik, die von den Eltern unbedingt und möglichst zeitig durchgeführt werden sollte. Die früher übliche Untersuchung in den ersten Lebenstagen wird heute meist mangels gut ausgebildeten Personals nicht mehr regelhaft durchgeführt, so dass bis zur ersten Untersuchung in der 4.-6. Lebenswoche mitunter wertvolle (Therapie-) Zeit vergeht.



